In der Abteilung Bildung gibt es jetzt einen lesenswerten Artikel zum Thema Mangelware Master-Plätze – gut ist nicht gut genug:
[...] igentlich nichts schief gehen, oder? – Falsch gedacht! Besonders in den Studiengängen VWL und BWL sind Master-Plätze rar. Ganz besonders an den Top-Unis und -Hochschulen. Denn hier gilt auch eine Vergabe nach Noten – individuelle Auswahlen sind oft zu aufwendig. Und so hat mancher Alumni an der eigenen Uni das Nachsehen. Bei einem Schnitt unter 1,8 ist die Absage quasi vorprogrammiert. Denn oft bringen Bewerber von zweit- und drittklassigen Hochschulen oder Berufsakademien – zumindest auf dem Papier – die besseren Noten mit.
Beispielsweise an der Goethe-Uni in Frankfurt. Hier kommt im Fach Wirtschaftswissenschaften jeder 3. Maser-Student von einer Fachhochschule oder Akademie. Allein für das Jahr 2011 hat dieser heiß begehrte Master-Studiengang 1600 Bewerbungen erhalten – für rund 410 Plätze! Kein Einzelfall, denn Master-Plätze sind überall Mangelware. Grund: Das alte Diplom-System ist bei Arbeitgebern immer noch beliebt. Und oft fühlen sich Bachelor-Studenten einfach noch nicht “reif” fürs Arbeitsleben – 89 Prozent der Studenten denken über ein weiterführendes Studium nach. 45 Prozent sind auf der Suche nach einem Master-Platz.
Der Kampf um die Master-Plätze geht also weiter.
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